Gesellschaft der Muenchner Landeshistoriker e.V.

Aktuelles

Als Mitglied der Gesellschaft der Münchner Landeshistoriker erhalten Sie regelmäßig aktuelle Informationen über die wissenschaftliche Arbeit am Institut für Bayerische Geschichte in Form eines Info-Hefts.

Aus den Info-Heften:

[Seitenanfang] [Startseite]

Verleihung der Michael-Doeberl-Preise

Die Verleihung des Michael-Doeberl-Preises 2014 fand statt am 5. Februar 2014 um 17 Uhr im Institut für Bayerische Geschichte

[Seitenanfang] [Startseite]

Nachrichten:

  • Die Zusammenarbeit der Landeshistoriker der Bundesrepublik Deutschland wurde intensiviert. Vom 6. bis 8. Juni 2013 fand in Tübingen eine Tagung der Arbeitsgruppe Landesgeschichte des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands zum Thema „Methoden und Wege der Deutschen Landesgeschichte“ statt. PD Dr. Martin Ott referierte über „Raumkonzepte in der Landesgeschichte nach dem spatial turn“, Prof. Ferdinand Kramer übernahm mit einem Referat über „Landesgeschichte in europäischer Perspektive“ die Zusammenfassung der Tagung. Für 2014 ist eine Sektion auf dem Historikertag zum Thema „Regionale Ökonomien im Wettbewerb“ mit Beteiligung von Prof. Kramer und PD Dr. Ott geplant. Im März 2014 findet in Mainz unter Leitung von Prof. Kißener und Prof. Kramer ein Treffen landeshistorischer Kommissionen statt.
     
  • In Kooperation von Bayerischer Museumsakademie und Institut hat Frau Taja Vovk van Gaal, die Leiterin des in Brüssel entstehenden Hauses der Europäischen Geschichte, am 7. Oktober 2013 im Institut das Konzept des neuen Museums zur Diskussion gestellt.
     
  • Vom 14. bis 17. November 2013 fand, organisiert von der Bayerischen Museumsakademie, eine Exkursion zum Thema „Neue Museen und Ausstellungen im Westen der Bundesrepublik“ statt.
     
  • Am 15. November 2013 unternahmen die Studierenden und Mitarbeiter der Professuren Kramer und Hoppe gemeinsam eine Exkursion nach Ingolstadt zur spätmittelalterlichen Herzogsresidenz und zum heutigen bayerischen Armeemuseum sowie zum Museum und Archiv der Audi AG.
     
  • Die Gesellschaft der Münchner Landeshistoriker veranstaltete am 21. November 2013 unter dem Titel „Karl Bosl - Kontroverse um einen Historiker“ eine Podiumsdiskussion mit den Teilnehmern Dr. Dirk Walter, Prof. Dr. Wolf D. Gruner, Prof. Dr. Bernd A. Rusinek und Max Schmidt. Die Moderation übernahm Prof Dr. Ferdinand Kramer.
     
  • Am 28. November 2013 war im Rahmen des Zeitzeugenforums die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr.h.c. Charlotte Knobloch, zu Gast im Institut. Sie sprach über das Thema „Die Erneuerung des jüdischen Lebens in München nach 1945“.
     
  • Barocke Baustelle in Bayern: In Kooperation mit der bayerischen Kirchen-, Kunst- und Rechtsgeschichte soll disziplin-übergreifend der barocken Baustelle in Bayern nachgegangen werden, von denen zwei dem Weltkulturerbe angehören. Gefördert mit Mitteln der Max-Weber-Stiftung konnten Vorarbeiten für ein Habilitationsprojekt zum Thema anlaufen (Dr. Britta Kägler). Nachdem bereits 2012 der beste deutschsprachige Kenner des Barock, Prof. Peter Hersche von der Universität Bern im Forschungskolloquium des Instituts zu Gast war, wird ihm im Januar 2014 Prof. Bernd Roeck von der ETH Zürich folgen, der wiederholt auf entsprechende Forschungsdefizite hingewiesen hat. 2014 soll das Projekt durch einen Workshop mit Denkmalpflegern, Kunstreferenten, Wirtschaftshistorikern u.a. vorangetrieben werden.
     
  • Wege nach Europa: Dieser Arbeitsschwerpunkt geht der Frage nach, was Menschen und Organisationen in Bayern in den Jahrzehnten von 1945 bis in die 1990er Jahre motiviert hat, sich für die Europäische Einigung zu engagieren, welchen Leitbildern sie folgten, welchen Problemen und Widerständen sie begegneten und welche Maßnahmen sie ergriffen haben. Dazu wurden drei Promotionsprojekte begonnen: über die Anfänge der bayerischen Europapolitik (Alex Wegmaier), die Außenwirtschaftspolitik (Rudolf Himpsl) und die Außenkulturpolitik (Thomas Jehle) des Freistaates. Außerdem entsteht eine mit einem EU-Stipendium geförderte Magisterarbeit (Laura Ulrich) über "Heinrich Aigner und die Anfänge des Europäischen Rechnungshofes". Die Bearbeiter werden 2014 einen Workshop zum Thema „Wege nach Europa“ mit Teilnehmern aus Deutschland und den europäischen Nachbarländern durchführen. Im Mai 2014 wird Prof. Wilfried Loth, Universität Duisburg zu einem Gastvortrag an das Institut kommen.
     
  • Zivilgesellschaft in Bayern und Entwicklungshilfe: Derzeit werden am Institut mit Hilfe der Gesellschaft der Münchener Landeshistoriker verschiedenste Initiativen in Bayern erfasst, die sich vor allem seit den 1950er und verstärkt seit den 1980er Jahren entwickelt und organisiert haben, um die Lebensbedingungen in der so genannten Dritten Welt zu verbessern. Ca. 600 solcher Initiativen wurden bislang ausfindig gemacht. Nun soll deren Quellenüberlieferung erfasst werden. Eine Vorarbeit in Form einer Zulassungsarbeit über die Ecuador-Hilfe e.V. der Erzdiözese München und Freising (Larissa Wagner) wurde abgeschlossen.
     
  • Dokumente zur Geschichte von Staat und Gesellschaft in Bayern – Franken II: Die Fortsetzung des Quellenbandes zu Franken ab 1268 in der Reihe „Dokumente zur Geschichte von Staat und Gesellschaft in Bayern“ bei der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften befindet sich in Vorbereitung. Leitung: Prof. Dr. Dieter J. Weiß.
     
  • Dynastien aus Bayern in Europa: Im Rahmen dieses Projekts sollen für das Früh- und Hochmittelalter die europäischen Verflechtungen von aus dem bayerischen Raum stammenden Dynastien wie die Andechs-Meranier untersucht werden. In einem ersten Schritt werden dazu in einer in Aufbau befindlichen Datenbank Quellen und Literatur erfasst. Leitung: Prof. Dr. Dieter J. Weiß.
     
  • Germania Sacra – Bamberg: Im Rahmen der Germania Sacra, ursprünglich beim Max-Planck-Institut für Geschichte, mittlerweile bei der Göttinger Akademie der Wissenschaften angesiedelt, wird „Das exemte Bistum Bamberg 3/2. Die Bischofsreihe von 1693 bis 1802“ bearbeitet. Gemäß den Bearbeitungsgrundsätzen werden dazu sämtliche Quellenbestände durchgearbeitet. Bereits erschienen ist der erste Band, welcher die Bischofsreihe von Bischof Weigand von Redwitz bis zum Tode des Bischofs Marquard Sebastian Schenk von Stauffenberg (1522-1683) enthält. Der in Vorbereitung befindliche Band umfasst die Bischofsviten von Lothar Franz von Schönborn bis Christoph Franz von Buseck (1683-1805). Ebenfalls werden die Biographien der wichtigsten Mitarbeiter der geistlichen Verwaltung erstellt. Im ausführlichen Einleitungsteil werden die zentralen strukturellen Elemente von Bistum und Hochstift behandelt. Leitung: Prof. Dr. Dieter J. Weiß.
     
  • Historischer Atlas von Bayern: Der Historische Atlas von Bayern ist eine historisch-topographische Landesbeschreibung Bayerns, welche die Besitz-, Herrschafts- und Verwaltungsstruktur des gesamten Landes vom Mittelalter bis zur neuesten Zeit dokumentiert. Die einzelnen Bände des Langzeit- und Grundlagenforschungsprojektes werden von der Kommission für bayerische Landesgeschichte in Verbindung mit der bayerischen Archivverwaltung und dem Bayerischen Landesvermessungsamt herausgegeben. Das Projekt hat 2010 eine neue Abteilung über das Innviertel erhalten, die Arbeiten hieran werden vom Interreg-Programm der EU gefördert. Am Institut läuft dazu eine Dissertation von Anton Brandner. Leitung: Prof. Dr. Alois Schmid.
     
  • Neuausgabe des von Max Spindler begründeten Handbuchs der bayerischen Geschichte: Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Herausgabe einer dritten, grundsätzlich neu konzipierten Auflage dieses renommierten und über Bayern hinaus vorbildhaft gewordenen Handbuchs der Landesgeschichte. Leitung: Prof. Dr. Alois Schmid.
     
  • Nach nochmaliger Verschiebung wird nun im Februar 2014 die lang erwartete Sanierung der Fenster im Institut durchgeführt. Dies wird vorübergehend zu Einschränkungen in den Benutzungsmöglichkeiten der Bibliothek führen. Die nötigen Umräumarbeiten sollen zu einer Revision genutzt werden.
     

Personalia:

  • Frau Yelena Kreidina, Sekretärin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Dieter J. Weiß, verstarb im Juli 2013 an den Folgen einer tückischen Krankheit. RIP.
     
  • Mit Wirkung zum 1. Januar 2014 wurde Prof. Dr. Ferdinand Kramer zum 1. Vorsitzenden der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt, Prof. Dr. Dieter Weiß zum 2. Vorsitzenden derselben Kommission. Damit kann die enge Kooperation von Institut und Kommission weitergeführt werden.
     
  • Prof. Dr. Ferdinand Kramer wurde im Juni 2013 vom Stiftungsrat erneut zum Vorsitzenden des Vorstandes der Forschungsstiftung Bayerische Geschichte gewählt.
     
  • Prof. Dr. Wilhelm Störmer feierte im September seinen 85. Geburtstag, zu dem ihm das Institut eine kleine Festgabe überreicht hat, die sämtliche Publikationen, Lehrveranstaltungen und Schüler von Prof. Störmer erfasst.
     
  • Maria Magdalena Bäuml ist im September 2013 aus dem Dienst am Institut ausgeschieden und als Studienrätin in den Schuldienst am Ruprecht-Gymnasium in München zurückgekehrt. Sie hat ihre Dissertation zum Thema „Kulturpolitik in krisenhaften Zeiten: Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus zwischen 1926 und 1933“ abgeschlossen.
     
  • PD Dr. Rainald Becker vertritt auch im Wintersemester 2013/14 die Professur für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte an der Universität Bayreuth. Seine Habilitation zum Thema „Nordamerika aus süddeutscher Perspektive. Die Neue Welt in der gelehrten Kommunikation des 18. Jahrhunderts“ (Transatlantische Studien des DHI Washington D.C., 2012) wurde am 11. Dezember 2013 von den Landeshistorikern der bayerischen Universitäten mit dem Heinrich-von-Leveling-Preis der Forschungsstiftung Bayerische Geschichte ausgezeichnet.
     
  • Dr. Britta Kägler war von 2010 bis 2013 Mitarbeiterin am Deutschen Historischen Institut (DHI) in Rom. Von Juni bis November 2013 forschte sie als Max-Weber-Fellow am Lehrstuhl von Prof. Kramer, wo sie seit 1. Dezember 2013 als Akademische Rätin a.Z. tätig ist. In ihrem Habilitationsprojekt beschäftigt sie sich mit barocken Baustellen. Im September 2013 wurde sie in den Beirat der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissen¬schaften gewählt. Außerdem ist sie assoziiertes Mitglied im HERA Joint Research Pro¬gram (JRP) „MusMig“ (Migrating Musicians) mit einem Forschungsprojekt zum Thema „Competition – Integration – Melting Pot: European Musicians at the Catholic Court of Munich“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
     
  • PD Dr. Christof Paulus, der sich als abgeordneter Lehrer am Institut habilitiert hat, vertrat im Sommersemester 2013 als Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg den Lehrstuhl für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte von Prof. Dr. Wolfgang Wüst. Im November 2013 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt.
     

Termine:

  • Vortrag von Prof. Dr. Sigrid Hirbodian, Universität Tübingen, zum Thema „Beginen – Nonnen – Kanonissen: Die Erforschung geistlicher Frauen als Aufgabe der südwestdeut¬schen Landesgeschichte“ am 9.1.2014
     
  • Berlin als Zentrum historischer Forschung: Institutionenreise der Oberseminare Kramer und Weiß, 16.–18.1.2014
     
  • Vortrag von Prof. Dr. Bernd Roeck, Universität Zürich, zum Thema „Der Bau des barocken Bayern. Ein vernachlässigtes Forschungsfeld?“, 30.1.2014
     
  • Mehrtägige Exkursion nach Tirol, Mai 2014
     
  • Institutsvortrag: Karrieren an der Heimatfront – Erhard Auer und Gustav von Kahr, Juni 2014
     
  • Workshop: Neue landesgeschichtliche Ansätze zur Erforschung der Weimarer Republik am 6./7.3.2014
     
  • Von 27. bis 30. November 2014 werden Prof. Dr. Rainald Becker und Prof. Dr. Dieter J. Weiß gemeinsam mit dem römischen Institut der Görres-Gesellschaft am Campo Santo Teutonico eine Tagung zum Thema „Bayerische Römer – römische Bayern. Mittelalterli¬che und frühneuzeitliche Lebensgeschichten“ in Rom durchführen.
     
  • Am 15. Januar 2014 hält Prof. Dr. Hans-Michael Körner an der Universität Regensburg einen Vortrag zum Thema „Zwischen patriotischer Solidarisierung, staatspolitischer Indienstnahme und rationaler Kontrolle: bayerische Geschichtspolitik im Spannungsfeld von Denkmal, Ausstellung und Museum“. Für weitere Informationen: Katharina.Weigand@LRZ.uni-muenchen.de
     
  • Das Rahmenthema der mittlerweile 4. Sommerakademie St. Bonifaz (2014) lautet: „Das Zeitalter der Glaubensspaltung“. Organisation und Leitung liegen in den Händen von Prof. Dr. Hans-Michael Körner, es wirken mit Prof. Dr. Manfred Eder, Prof. Dr. Klaus Unterburger, Dr. Tobias Appl, Prof. Dr. Maximilian Lanzinner, Dr. Katharina Weigand. Die insgesamt sechs Vorlesungen finden jeweils am Dienstag, um 20 Uhr, im Saal des Zentrums St. Bonifaz statt, Beginn: 24. Juni 2014. Für weitere Informationen: Katharina.Weigand@LRZ.uni-muenchen.de
     
  • Das 5. Karl Graf Spreti Symposium findet am 4./5. Juli 2014 in der Katholischen Akademie in Bayern statt; thematisiert werden „Mythen der bayerischen Geschichte“. Für weitere Informationen: Katharina.Weigand@LRZ.uni-muenchen.de
     
  • Im Rahmen der Veranstaltungen der Hanns-Seidel-Stiftung bieten Frau Dr. Weigand und Prof. Dr. Hans-Michael Körner in Banz (28.3.-30.3.2014) und in Wildbad Kreuth (18.7.-20.7.2014) jeweils ein Seminar zum Thema „Das Kurfürstentum Bayern in Europa“ an, sowie in Wildbad Kreuth (14.11.-16.11.2014) und zuvor in der Schwabenakademie Irsee (7.11.-9.11.2014) ein Seminar zum Thema „König Max I. Joseph“. Für weitere Informationen: Katharina.Weigand@LRZ.uni-muenchen.de
     

[Seitenanfang] [Startseite]
[Zur Startseite] [Zum Institut für Bayerische Geschichte] [Zum Impressum].